Anfangs Mai im Jardin de Vi
- viviennemanz
- vor 21 Stunden
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Der Garten erwacht langsam zum Leben
Anfang Mai verändert sich der Garten fast täglich.Die Beete füllen sich langsam, überall zeigen sich neue Triebe und die ersten Pflanzen wachsen sichtbar an. Nach den kühlen und ruhigen Monaten beginnt nun endlich wieder die lebendige Zeit im Garten.

Die ersten Aussaaten im Freiland
Dieses Wochenende habe ich Karotten, Radieschen, Pak Choi, Randen, Rucola, Erbsen und Mangold direkt ins Beet gesät. Es ist jedes Jahr ein besonderer Moment, wenn die ersten Reihen entstehen und der Garten wieder Schritt für Schritt erwacht.
Die ersten Jungpflanzen ziehen ins Beet
Auch die ersten vorgezogenen Pflanzen durften nun nach draussen ziehen. Salat, Kohlrabi, Blumenkohl, Rotkohl, Broccoli, Fenchel, Mangold und vorgezogene Gemüsezwiebeln haben bereits ihren Platz im Beet gefunden.
Beim Einpflanzen gebe ich jeweils etwas Hornspäne ins Pflanzloch. Sie unterstützen das Wachstum auf natürliche Weise und versorgen die Pflanzen langfristig mit Nährstoffen.
Kartoffeln, Rhabarber und die ersten Spargeln
Die Kartoffeln sind ebenfalls bereits in die vorbereiteten und gut aufgelockerten Beete gesetzt. Jetzt dürfen sie in Ruhe anwachsen.
Auch meine beiden Rhabarberpflanzen entwickeln sich wunderbar. Die ersten Blüten habe ich bereits entfernt, damit die Pflanze ihre Kraft in die Stiele lenkt.
Besonders gefreut habe ich mich dieses Jahr über die Spargeln. Die Pflanzen, die ich letztes Jahr gesetzt habe, stossen nun langsam aus der Erde. Mit der Ernte muss ich mich allerdings noch etwas gedulden. Die Spargelpflanzen sollen zuerst starke Wurzeln entwickeln, damit sie in den kommenden Jahren kräftig wachsen und zuverlässig tragen können.

Erdbeerblüten als erster Vorgeschmack auf den Sommer
Ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer zeigt sich ebenfalls schon im Garten. Die Erdbeeren blühen kräftig und lassen erahnen, dass die erste Ernte nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Die Eisheiligen zeigen sich nochmals von ihrer kalten Seite
Mit wärmeliebenden Pflanzen wie Gurken, Peperoni, Tomaten, Kürbis und Zucchini warte ich im Moment noch etwas. Die Eisheiligen haben es dieses Jahr nämlich pünktlich in sich gehabt und nochmals einen deutlichen Temperatursturz gebracht. Auch wenn die Tage bereits warm wirken, sind die Nächte für empfindliche Pflanzen noch zu kühl.
Jungpflanzen langsam an Sonne und Wind gewöhnen
Was ich jetzt aber bereits mache, ist das Abhärten der Jungpflanzen. Da sie Wind, Sonne und Wetter noch nicht gewohnt sind, gehe ich hier Schritt für Schritt vor.
Zuerst stehen sie tagsüber geschützt im Schatten, danach dürfen sie langsam an die Sonne und die frische Luft gewöhnt werden. Mit jedem Tag bleiben sie etwas länger draussen.
Nach etwa zwei Wochen sind die Pflanzen kräftig genug, um dauerhaft im Freien zu stehen und später ins Beet gepflanzt zu werden.

Die schönste Zeit im Garten beginnt
Jetzt beginnt die wohl schönste Zeit im Garten. Alles wächst, entwickelt sich und jeden Tag gibt es Neues zu entdecken.
Wie sieht es aktuell bei euch im Garten aus? 🌿



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